März 2011


Was lange währt wird endlich gut: Nachdem das Wetter eine Entkusselung im Februar verhinderte war es dann am 19. März 2011 so weit. Und so trafen sich 16 ehrenamtliche Helfer früh um 9:30 Uhr und legten los.

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Entkusselt wurde zuerst der gut erhaltenene Abschnitt im Westen. Dann schnitten wir uns durch den Pfeiffengrasbereich mit der Wildschweinsuhle in den zweiten Moorabschnitt. Stahlseil und Trecker halfen uns beim Bergen der gefällten Riesen, während die kleinen Bäume per Hand aus dem Moorbereich getragen wurden. Das Gelände im zweiten Moorabschnitt war schwierig: ständig bestand die Gefahr von nassen Füßen aufgrund des Versinkens.

 

Zwischendrin wurden seltene Pflanzen kennengelernt, Holzfälltechniken besprochen und nasse Kleidung von Im-Moor-Versunkenen gewechselt. Um die Mittagszeit wurde die Gruppe Beobachter einer besonders seltenen Moorspezies, der nahezu (und zu recht) ausgestorbenen “Schwarzen Torfgriller“. Diese wird von Laien oft mit einer gewöhnlichen, verkohlten Grillwurst verwechselt.

 

Statistik: 97 Stunden ehrenamtlicher Arbeit, 2 Trecker, unzählige Motorsägen, 16 Helfer, 54 gegessene Grillwürste.

2 Trecker im Einsatz